Warum Schulkleidung?

Für ein neues Selbstbewusstsein - die eigene Marke kreieren.

Man sagt, für den 1. Eindruck gibt es keine 2. Chance. Und für viele spielt dabei das Äußere, die Produkte, die wir tragen, die Marken unserer Kleidung eine immer größere Rolle.

 

Das, was wir tragen, entscheidet zunehmend darüber, wie wir von der Umwelt wahrgenommen werden und wie wir uns selbst definieren.

 

Auch in der Schule. Gerade auch in der Schule. Wir befinden uns in einer Zeit, in der ein Überangebot an Informationen, Werbung und Marken die Auswahl "des Richtigen" immer schwieriger macht. Auch für die Schüler.

 

Warum deshalb nicht die Schule als Marke erfinden?

Warum nicht ein wenig Sicherheit zurück geben, nämlich, dass man bestimmt die "richtige" Kleidung hat und nicht ausgegrenzt wird. Dass man als Individuum, als Persönlichkeit wahrgenommen wird. Und wenn man dabei noch modisch chic aussieht...

Wo bleibt die Individualität, fragen sich die Gegner der Gemeinschaftskleidung.

Nun, lassen Sie uns einfach annehmen, dass weniger äußerliche Ablenkung einen tieferen Blick auf die Individualität in den Köpfen zulässt und so manchem versteckten Talent einen Platz an vorderster Front eingeräumt wird, weil plötzlich Raum für das Essentielle vorhanden ist.

 

Warum kann Schulbekleidung eine wirkliche Bereicherung sein?

Ich meine, Schule lebt vom Gemeinschaftsgeist aller, von der Konzentration auf das Gemeinsame, die Arbeit und die Lust am Lernen. Dabei denke ich nicht nur an die Schüler selbst, sondern auch das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern. Eine einheitliche Darstellung nach innen und außen stärkt das pädagogische Selbstbewusstsein der Schüler und somit der ganzen Schule.


Die Schule ist der Ort, an dem für junge Menschen die Weichen gestellt werden, wie sie sich in einer zunehmend globalisierten Welt ohne Grenzen in späteren Jahren behaupten werden können. Nicht die Unterscheidung beispielweise zwischen arm und reich, deutsch oder zugewandert sind dabei die Kriterien, die fit für die Zukunft machen, sondern Einigkeit im Lernen jenseits von Statuskämpfen.